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DER BLOG ZIEHT UM!
Schöner Weiden ohne Nazis ist jetzt HIER

Schöner Weiden Überall

Egal ob im Rathaus in Treptow, wo einmal im Monat die BVV tagt, oder an vielen kleinen und großen Plakatwänden!
Überall im Bezirk sind sie wieder zu finden, unsere schönen Plakate von „Schöner Weiden ohne Nazis!“

In Johannisthal wurde UFFgesagt – Erster Poetry Slam von UFFmucken

uffsagen

„Zwischen rollenden Koffern und sich drehenden Traktorenrädern, zwischen verglasten Zwanzigschossern und wärmenden Thermalbädern, zwischen wummenden Bässen und brennenden Nesseln, zwischen Großstadthektik und Dorfidyll“, da liegen Johannisthal und Schöneweide. Bis zu fünf Minuten hatten alle Poeten Zeit, um solche Reime vor dem Publikum vorzutragen. Fast 100 Menschen waren am Samstag, dem 01. Dezember, dem Aufruf von UFFmucken gefolgt und machten es sich in der Lounge des Jugendzentrums Johannisthals gemütlich.

Insgesamt sieben Slammer traten in einem Wettstreit gegeneinander an. Nach einer Vorrunde, in der eine zufällig aus dem Publikum gebildete Jury die Künstler bewerteten, kamen drei junge Männer ins Finale. Erneut hatten sie fünf Minuten Zeit, um mit Wortakrobatik, Witz und Gefühl das Publikum zu begeistern. Den meisten Applaus hatte dann Maik Martschinkowsky, der für gewöhnlich den Kreuzberg Slam moderiert. Als Gewinner durfte er das goldene Megafon mitnehmen und kann nun bei Bedarf die gesprochenen Worte in politische Aktion umwandeln.

Im Verlaufe des Abends bekamen dabei besonders Neonazis „ihr Fett weg“. Ein Slammer fand die Unbeholfenheit und den Spaß am Verlieren der Nazis so süß, dass er am liebsten ganz viele Nazi-Kuscheltiere produzieren würde. Begleitet wurde der Abend außerdem durch das bundesweit bekannte Duo Mikrokosmos, die gleich zu Beginn und vor dem Finale dem Publikum ordentlich einheizten. Alles in allem waren die Gäste mit dem Abend mehr als zufrieden, so dass sicherlich schon bald ein nächstes kulturelles Event von UFFmucken folgen wird.

Refugee Protest March in Berlin

Ca. 6000 Leute demonstrierten heute anlässlich des Protestmarsches von Flüchtlingen in Berlin für Flüchtlingsrechte! UFFmucken war mit der Auffforderung „Macht Naziläden zu Flüchtlingswohungen!“ dabei.

Refugee Protest March

Flüchtlinge aus allen Teilen der Welt sind auf einem Marsch von Würzburg nach Berlin – gegen institutionellen Rassismus und staatlich verordnete Diskrimimnierung.

Sie haben Flüchtlingslager verlassen, Essenspakete boykottiert, Gutscheine ignoriert, die Plätze der Städte besetzt – und somit dem rassistischen Flüchtlingsalltag in Deutschland den Kampf angesagt!

Wir wollen sie dabei in Berlin unterstützen!

Für ein lebenswertes Dasein für alle Menschen!

Für Abschiebestopp, Abschaffung der Flüchtlingslager und der Residenzpflicht !

Klick hier für mehr Informationen!

Karneval der Tiere

Karneval

Schön war’s! Karneval der Tiere!
Ca. 200 Teilnehmer_innen, davon viele geschminkt und verkleidet, gute Musik und Stimmung, phantasievolle Vehikel, klare Worte gegen rechte Strukturen im Bezirk und ein unübersehbares Zeichen für Vielfalt und Respekt! – Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Hier auch Bericht des RBB über den heutigen Tag.

Karnevaldt

Putzspaziergang in Schöneweide

Weg mit dem brauen Dreck!
Putzen ist manchmal anstrengend und chemisch ätzend,
aber unumgänglich für das Wohlbefinden im eigenen Kiez !

Ziel des heutigen Putzspaziergangs war vor allem die Entfernung eines großen Graffitis mit dem Inhalt:“Zona Nationalista“, welches wohl als Konter auf das Transparent am Kaisersteg gesprüht worden war.

putzen

UFFsatteln gegen Nazis

Uffsatteln

Am heutigen Samstag, den 8. September 2012 trafen sich um 15 Uhr rund 40 Fahrradfahrer_innen am S-Bhf. Berlin-Schöneweide/ Cajamarcaplatz um gemeinsam an einer Fahrradtour gegen Nazis teilzunehmen. Mensch nutzte das Fahrrad, um gleich mehrer Orte an denen Nazis im Berzirk aktiv sind, zu verbinden. Die Tour begann in der Brückenstraße und führte mit Zwischenkundgebungen an den jeweiligen Orten anschließend durch Adlershof, Spindlersfeld und Köpenick in die Seelenbinderstraße und endete mit einer Abschlusskundegbung auf dem Mandrellaplatz, gegenüber der NPD-Bundeszentrale.

UFFsatteln

Erneute Angriffe in Schöneweide

Letzte Nacht war in Schöneweide einiges los. Angehörige der Rechten Szene trafen sich in Oberschöneweide zu einer nicht angemeldeten Versammlung. Etwas später wurde ein Jugendlicher in Niederschöneweide verfolgt und bedroht. Er fand Hilfe in einem Döner-Imbiss. Nun erreichte uns gerade eine weitere Meldung der vergangenen Nacht aus anonymer Quelle:

„Hallo,

in der Nacht war ja einiges in Schönew
eide los, neben den Herrschaften aus dem Henker, turnten auch die Herrschaften aus dem Eisenbahner ordentlich durch die Gegend.
Gegen 05:40 Uhr liefen ein Amerikaner und ein Schwarzer am Eisenbahner entlang. Der Amerikaner wohnt scheinbar im Kiez und gab seinem Freund eine Tour in Sachen Nazikneipen. Sie standen also kurz vor der Kneipe, als schon die ersten kräftigen Herren heraus kamen und den Schwarzen mit Kippen bewarfen.
„Nimm mal den Neger da weg, der versperrt das Licht“ sprachen sie dabei. Der Amerikaner lachte und klopfte dem Sprücheklopfer auf die Schulter, woraufhin dieser meinte „Fass mich nicht an, du Negerfreund. Mit Negerfreunden rede ich nicht.“ Die restlichen Gäste des Eisenbahner stürmten nun heraus und bewarfen den Schwarzen mit Gläsern und einem Aschenbecher, woraufhin beide über die Straße in den dortigen Kiosk flüchteten.
Dort hatten sie auch vorerst ruhig, weil die Kneipengäste sich nun untereinander prügelten. Anwohner riefen dafür die Polizei und Feuerwehr, weil mehrere Kneipengäste auf einen einschlugen, nicht mehr abließen und dieser Bewusstlos zu Boden ging. Nachdem der schwer verletzte Mann abtransportiert war, waren auch die Polizei und Feuerwehrwagen weg, sodass die Kneipengäste wieder freie Sicht auf den Kiosk hatten, wo der Amerikaner und Schwarze noch immer saßen und etwas tranken.
Ein bulliger Kneipengast sprach daraufhin zu seinen Freunden „Da ist ja unser Opfer. Scheiße, ich hätte den mal nach hinten ziehen sollen, als es noch dunkel war“ (Nach hinten = Auf den Hof vom Gebäude, in dem sich der Eisenbahner befindet). Kaum hatte er es ausgesprochen, lief er auch bereits im Eiltempo rüber, baute sich bedrohlich vor dem Schwarzen auf, versperrte ihm den Weg. Immer wieder zog er dem Mann an den Ohren, schlug ihm leicht auf die Backe und machte Affengeräusche.
Einige andere Kneipengäste gingen ebenfalls mit rüber und schauten amüsiert zu. Einzig eine Frau, vermutlich die Freundin des bulligen Typen, versuchte ihn abzuhalten „Lass ihn in Ruhe, er hat uns doch überhaupt nichts getan“ – sie geriet daraufhin mit ihrem Freund in Streit, weshalb die anderen beiden Männer die Ablenkung nutzen konnten und gingen.
Die Gäste des Eisenbahner zeigen zur Zeit immer wieder ihre Gesinnung, in dem sie Leute, die „anders“ aussehen, anpöbeln und bedrohen. so werden häufig Leuten, die ausländisch oder wie Punks aussehen, mal Bierflaschen hinterher geworfen (notfalls auch bis auf die andere Straßenseite) oder ihnen wird gänzlich hinterher gerannt. Das musste man in den letzten Wochen leider sehr häufig beobachten.“

Flashmob „Let’s act against racism“

Im August fand in Köpenick „Let’s act against racism!“ – eine internationale Jugendbegegnung mit Leuten aus
Italien, Portugal, Spanien und von hier statt. Die Gruppe beteiligte sich u.a. an einem Kiezspaziergang in Johannisthal, um dort zusammen mit Anwohner_innen Nazi-Aufkleber zu entfernen. Highlight der Woche war ein Flashmob vor dem Forum Köpenick, mit dem auf Alltagsrassimus aufmerksam gemacht wurde!

Hier das Video zum Flashmob!