Archiv für März 2012

Berliner Tatorte

Berliner Tatorte
Dokumente rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Ausstellungseröffnung! Montag, 26.03.2012 um 18:30 Uhr

Seit 2002 dokumentiert „ReachOut – Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus“ gewalttätige Angriffe mit rechtem, rassistischem und antisemitischem Hintergrund in einer berlinweiten „Chronik“. Jörg Möller fotografiert diese Tatorte. Die Fotos der Tatorte lassen die Angst und die Schmerzen der Opfer ebenso wenig erkennen wie einen konkreten Tathergang. Gegenübergestellt mit den Meldungen aus der Chronik entsteht das mögliche Szenario ausschließlich in der Phantasie der Betrachter_innen. Wir sehen in jeder dieser Schwarz/Weiß-Fotografien Orte unseres Alltags. Wir wissen aber, dass es Tatorte sind, die wir sehen. Hier geschah Unmenschliches und kann jederzeit wieder geschehen.
Die Ausstellung ist ein Appell, nicht wegzuschauen, sich einzumischen und Hilfe zu holen, wenn Andere bedroht und angegriffen werden – auch und gerade an den uns so vertrauten Orten, an denen Vielen das Recht abgesprochen wird, sich dort aufzuhalten und ihren Alltag zu leben. Die Opfer haben Anspruch auf unseren Respekt und unsere Unterstützung.

Die Ausstellungseröffnung findet im Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD) beim Michael-Brückner-Haus statt.
Michael-Brückner-Str. 1/ Spreestraße, direkt gegenüber S-Bhf. Schöneweide

Die Ausstellung „Berliner Tatorte – Dokumente rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt“ kann bis zum 25. Mai kann montags bis donnerstags (11-16 Uhr) sowie nach Voranmeldung besichtigt werden.

Hinweis: Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die Organisationen der extremen Rechten angehören, der Szene der extremen Rechten zuzuordnen sind, oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.

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